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Jeannine Tschupp - Richterwesen Obedience Als Kind habe ich die halbe Nachbarschaft beglückt, in dem ich regelmässig auftauchte um mit den geliebten Vierbeinern spazieren zu gehen. Meine Mutter war lange hart irgendwann sah sie es ein, dass ein eigener Hund das Beste und nicht Vermeidbare war. Mit 12 Jahren bekam ich "Brutus". Jetzt konnte ich meiner Leidenschaft, die bis heute nicht minder ist, Frönen. Er hat mich 12 Jahre lang begleitet und war mein, Beichtvater, Liebeskummer-Tröster, Freund, Zuhörer und der einzige der mich in der pubertären Phase verstanden hat. Mit 22 Jahren, wollte ich nun einen grösseren Hund. Mein erster Hovawart "Aleph" war ein stattlicher Kerl und mir war bewusst, den musst du erziehen. Meine Vorstellung war ganz klar, diesen Drill mit den armen Viechern würde ich nie mitmachen, bloss einen Erziehungskurs. Nach zwei oder drei Lektionen war der Fall klar, es hatte mich erwischt. Die Auseinandersetzung und Arbeit mit den Hunden liess mich nicht mehr los. Mit den Jahren wechselten auch die Hunde, "Manouk" Hovawart und "Buddy" Norwich Terrier. Im Hundesport, wie konnte es anders sein, lernte ich Oskar kennen. Mit Oskar kam ich zum Malinois, "Mosquito"(heute 12 J.) ist verantwortlich für den Namen Mosquito-gmbh. Mit Mosquito durfte ich an Schweizermeisterschaften und an einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Mit Oskar zusammen hatten wir "Kobold" Malinois, "Lupo" Aussie und "Bessy" Tervueren. Neben Mosquito leben heute "Amigo", "Piccolo" Malinois und "Nabucco" Aussie bei uns. Seit 12 Jahren bin ich in der TKAMO (Technische Kommission Agility Mobility Obedience) für Obedience tätig. Als wir 2005 mit der Verdienst- Auszeichnung der SKG geehrt wurden war die Überraschung und Freude riesig und zugleich eine Bestätigung, dass es sich lohnt sich für etwas einzusetzen. In den Jahren haben sich die Einstellung, die Methoden, aber nicht die Liebe zu unseren vierbeinigen Freunden geändert. Für mich gibt es in der Ausbildung nichts schöneres, als das Gefühl zu haben, der Hund möchte das Verlangte tun. Die Fantasie und der Ideenreichtum darf nie ausgehen, denn jeder einzelne Hund und sein Führer sind Individualisten. Die Veranlagung, die Prägung und das Talent ist bei jedem anders, "so macht man es" gibt es für mich nicht. Mein grösster Wunsch ist, noch viele kreative Stunden mit Leuten zu verbringen, denen ihr Partner Hund wichtig ist. |